Wandel im Office-Bereich der Industrieverwaltungen - am Beispiel der Berliner Chemie- und Pharmazeutischen Industrie

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Aus- und Bewertung der Sekundärliteratur zum Stand der Digitalisierung in den kaufmännischen Bereichen der Industrieverwaltungen am Beispiel der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Expertise - Mechthild Kopel,  Geschäftsführung,  Wert.Arbeit GmbH, Berlin Gesellschaft für Arbeit, Chancengleicheit und Innovation

15.06.2017
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Der Begriff »Industrie 4.0« bestimmt zurzeit eine breite Diskussion über die Perspektiven der Industrie in Deutschland. Robotik, Automatisierung und neue smarte Technologien beeinflussen die Arbeitswelt.

Es geht schon heute und auch zukünftig um die Digitalisierung der Wertschöpfungsketten und umfasst auch die klassischen Bürotätigkeiten. Neben besseren Kommunikationsmöglichkeiten stehen neue ergonomische Belastungen. Hinzu kommt: Standardisierung der Arbeit, Zielzahlen, Personalabbau und Konkurrenz mit ausländischen Standorten prägen für viele Verwaltungsstandorte und Büroeinheiten den Arbeitsalltag. Die Folgen für die Bürobeschäftigten sind oftmals Leistungsverdichtung und Stress, und mit dem Wandel der Arbeit steigen zumeist auch die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten. Fachwissen und Qualifikation werden immer wichtiger und Beschäftigte immer stärker zu Entscheidungsträger/innen und Problemlöser/innen. Es kann und wird somit von tiefgreifenden Umbrüchen und Veränderungen gesprochen. Dies gilt es im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.

Die kaufmännischen Dienstleistungen haben in der Berliner chemisch-pharmazeutischen Industrie sowohl ökonomisch als auch beschäftigungspolitisch eine bedeutsame Rolle und stehen somit im Mittelpunkt dieser Expertise, sie umfasst zahlreiche Hintergrundinformationen und Begriffserläuterungen zu den tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Die ökonomische Situation der Berliner Chemie- und Pharmabranche wird ebenso wie die Beschäftigungsstruktur skizziert – und darin die Bedeutung der Büroarbeitssegmente. Auch der Wandel in den Office-Bereichen der Industrieverwaltungen und die damit verknüpften geänderten Anforderungen in Bezug auf Arbeit, Arbeitsorganisation und Qualifizierung in den kaufmännischen Bereichen aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung in Produktion und Gesellschaft werden ausführlich beschrieben.

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