Ausbildung

Gute Chancen

"Start in den Beruf" ist das Förderprogramm für Auszubildende in der chemischen Industrie. Durch die bessere Ausbildung gibt es gute Perpektiven auf eine Übernahme.

UCI

Anträge auf Förderung
30.01.2017

Nicht jeder junge Mensch weiß früh, was er in seinem Berufsleben machen möchte. Wenn der Wunsch nach einer guten Ausbildungsstelle kommt, ist es dann oft zu spät, das mangelnde Interesse an Bildung aus der Zeit der Pubertät wieder aufzuholen. Vom Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI) wird den Jugendlichen daher das Förderprogramm »Start in den Beruf« angeboten.

Durch eine Kombination von betrieblicher Praxis, theoretischem Unterricht und sozialpädagogischer Betreuung werden sie vorbereitet auf die Anforderungen der Ausbildung in der Chemiebranche. Die konkrete Ausgestaltung orientiert sich dabei individuell an den betrieblichen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Jugendlichen. Die Teilnehmer des Programms können so praktische und theoretische Erfahrungen sammeln, die ihre Chance auf einen Einstieg in den Arbeitsmarkt erhöhen.

Der Start in den Beruf beginnt mit einer Bewerbung bei einem eilnehmenden Unternehmen. Dieses stellt den Förderantrag beim Unterstützungsverein und organisiert die betrieblichen wie die überbetrieblichen Phasen des Programms. Die Teilnehmer der Fördermaßnahme werden während der betrieblichen Phasen eng in die verschiedenen Abläufe vor Ort eingebunden und erhalten damit zunächst die Möglichkeit der Orientierung. Bei entsprechender Motivation und Leistung findet später eine Intensivierung im möglichen Ausbildungsgang statt.

Die praktischen Aktivitäten werden in der überbetrieblichen Phase ergänzt durch die Betreuung der Ausbilder und den begleitenden schulischen Unterricht. Die vermittelten Inhalte richten sich nach den Anforderungen des ersten Ausbildungsjahres. Im Einzelfall gibt es eine zusätzliche sozialpädagogische Begleitung. Die Förderung kann zwischen drei und zwölf Monaten dauern und wird so terminiert, dass nach Abschluss des Programms eine direkte Übernahme in ein normales Ausbildungsverhältnis möglich wird.

Die Förderung lohnt sich. Regelmäßig erhalten etwa 80 Prozent der Teilnehmer eine berufliche Perspektive, die sonst noch vor Beginn einer Ausbildung keine Chance bekommen hätten. Der Großteil erhält dann eine Ausbildungsstelle mit hoher Übernahmewahrscheinlichkeit, einige bekommen die Möglichkeit einer weiterführenden Schulbildung und ein kleiner Teil erhält sogar direkt eine feste Arbeitsstelle. Die Sozialpartner der chemischen Industrie sorgen so nicht nur für gut ausgebildete Fachkräfte, sie ermöglichen gleichzeitig jungen Menschen, die eigentlich keine Perspektive hatten, einen guten Start in das Berufsleben. Finanziell werden die angehenden Auszubildenden auch unterstützt. Während der Teilnahme am Programm erhalten sie eine Vergütung von 450 Euro.

Genug, um ein selbstständiges Leben aufzubauen. Ein wichtiger erster Schritt für die jungen Leute. Getragen wird die Vergütung je zur Hälfte vom Unterstützungsverein und dem Arbeitgeber.

Mit "Start Plus" geht der Unterstützungsverein noch einen Schritt weiter. Denn die paritätische Vergütung bei der Initiative Start in den Beruf ist für kleine und mittlere Unternehmen eine Belastung, die viele nicht tragen wollen.

Um die Jugendlichen dennoch fördern zu können, übernimmt der Verein die Förderung in Betrieben bis maximal 750 Mitarbeitern komplett. Dabei werden auch Zuschüsse zu den Betreuungskosten übernommen, die sonst das Unternehmen alleine finanzieren müsste.

Grafik: Anträge auf UCI-Förderung

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