Wohnortsgruppe Schwerin

Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft in der IG BCE

Die Mitglieder der Wohnortsgruppe Schwerin hatten am Samstag ein großes Jubiläum zu feiern. Es wurden Jubilare geehrt für 25-jährige, 40-jährige, 50-jährige, 60-jährige Mitgliedschaft und sogar ein Kollege für 70-jährige Mitgliedschaft.

Elke Swolinski

Ditmar Schmidt, Ingrid Bergmann, Dieter Schwab, Angelika Bundschuh

Die Mitglieder der Wohnortsgruppe Schwerin hatten am Samstag ein großes Jubiläum zu feiern. Es wurden Jubilare geehrt für 25-jährige, 40-jährige, 50-jährige, 60-jährige Mitgliedschaft und sogar ein Kollege für 70-jährige Mitgliedschaft.

„So kommen dann gute 580 Jahre gewerkschaftlicher Treue zusammen, wenn das kein Grund zu feiern ist“, begrüßte Elke Swolinski, Gewerkschaftssekretärin aus dem Bezirk Berlin-Mark Brandenburg den Kreis in Schwerin. „Diese Verbundenheit und Treue, diese Kollegialität, diese Solidarität haben uns stark gemacht“, bedankte sie sich.

„Seit 125 Jahren stehen in unserer Gewerkschaft Menschen füreinander ein, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Trotz Terror und Verfolgung in den schlimmsten Zeiten, hat man uns nicht brechen können“, fügte der Vorsitzende der Schweriner Wohnortsgruppe, Ditmar Schmidt hinzu.

Bei der Ehrung des Kollegen Dieter Schwab für sein 70-jähriges Jubiläum wurde es feierlich und still, waren doch alle beeindruckt, dass jemand in dem vom Krieg verwüsteten Deutschland für sich die Entscheidung trifft, in die Gewerkschaft einzutreten, war doch 1945 nichts mehr in Ordnung, kein Stein auf dem anderen.

Der Kollege Dieter Schwab, sagte in seiner Ansprache, dass es für ihn 1945 darum ging, eine beständige Größe des Zusammenhalts zu finden, das war für Ihn die gewerkschaftliche Bewegung und sie ist es bis heute noch. Dieser Schritt war für ihn damals eine klare Perspektive und Sicherheit. Diese Klarheit hat ihn und seine Frau durchs Leben begleitet, durch alle Höhen und auch durch alle Tiefen. Bildreich zeichnete er sein Berufsleben auf, das ja die deutsche Nachkriegsgeschichte von der Besatzungszeit, durch die zwei deutschen Staatsgründungen und die Wiedervereinigung abbildet. Den jüngeren Kolleginnen und Kollegen fehlten fasst die Worte, „ich bin gerührt und gleichzeitig fasziniert von diesem Leben mit und in unserer Gewerkschaft, das ist aller ehrenwert“, fasste eine Kollegin zusammen. Zum Abschluss bedankte sich die Wohnortsgruppe mit einem minutenlangen Applaus.

„Dieses Jubiläum nutzen wir dafür, um unsere Erfolge in der Vergangenheit und Gegenwart zu feiern und auch dafür, all das zum Thema zu machen, wo unsere gewerkschaftliche Mitgestaltung gefordert ist. Wir werden auch weiterhin mit großer Geschlossenheit und solidarischer Stärke mitgestalten, mitbestimmen und mitverantworten“, so Elke Swolinski.

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