1. Mai 2018

Berlin

Bei sonnigem und stürmischen Wetter machten sich an die 14.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit Familie und Freunden auf zur 1. Mai-Demonstration. Es gab drei Demozüge, mit Fahrrad, Motorrad oder traditionell zu Fuß. Die Kolleginnen und Kollegen machten sich auf den Weg vom Hackischen Markt durch die Innenstadt zum Brandenburger Tor. Dort begrüßte Heiko Glawe, der Geschäftsführer der DGB-Region Berlin-Brandenburg, die Demonstrierenden und startete die Kundgebung. Es sprach die politische und gewerkschaftliche Prominenz: Christian Hoßbach, DGB Vorsitzender Berlin-Brandenburg, der regierende Bürgermeister Michael Müller, Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, Sören Lieske von der Verdi-Jugend und Melanie Hackel von der IG BCE Jugend.

Elke Swolinski

1. Mai 2018

Allen Reden war gemein, wir haben viel erreicht, jedoch stellen die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen große Herausforderungen an uns. Tarifflucht, prekäre Arbeitsverhältnisse, Fachkräftemangel, Wohnungsnot, Altersarmut – wenn wir in einer solidarischen, vielfältigen und gerechten Gesellschaft leben wollen, müssen wir für unsere Rechte kämpfen und gestalten. Gemeinsam und solidarisch.

Die Resonanz auf die Reden war deutlich am Stand der IG BCE zu spüren, es wurde kritisch über die aktuellen Entwicklungen diskutiert. Trotz aller Ernsthaftigkeit war genügend Raum für unbeschwertes Beisammensein. Das Angebot für Groß und Klein mit Karussell, Glücksrad, Popcorn und erfrischenden Getränken war ein echter Magnet.

Elke Swolinski

1. Mai 2018

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